Überwinde deine Ängste und Zweifel online unter Anleitung

Veröffentlicht von Aloisia Derin am

Heute möchte ich dir ein tolles Online Tool zeigen, mit dem du unter Anleitung und Schrittchen für Schrittchen deine Ängste und Zweifel überwinden kannst, um frei zu sein.

Zuerst das alle Wichtigste, das du dir vor Augen führen musst: Du brauchst nicht Selbstvertrauen tanken oder dir einreden, du wärst voller Selbstvertrauen, weil du das schon BIST von Natur aus! Deine Aufgabe ist es, alles aus dem Weg zu räumen, das dich von dieser Wahrheit abzuhalten scheint – all die Ängste, Zweifel, Sorgen im Körper fühlen, damit du frei davon bist.

Immerhin sind es “Gefühle” und keine Tatsachen oder Realitäten. Das heißt, wenn du Angst fühlst oder im Körper spürst, BIST DU NICHT ein ängstlicher Mensch, sondern du fühlst einfach Angst – eine völlig neue Sichtweise. Du kannst kein schüchterner Mensch sein, oder mutiger Mensch sein oder ein Mensch voller Selbstvertrauen (das sind nur Ideen im Kopf) – du kannst einfach nur SEIN – je nach Situation drückt es sich anders aus. Manchmal fühlst du dich voller Vertrauen, ein andermal hast du Angst um etwas oder jemanden – das ist völlig menschlich. Davon nicht mehr abhängig zu sein, oder dich damit zu identifizieren (ich BIN mutig, ich BIN ängstlich) befreit dich von einem Bild, dass du von dir zu haben glaubst und du kannst dein Leben in vollen Zügen genießen, mit allen Emotionen, die zu einem menschlichen Leben dazu gehören und Freude machen – ohne Verdrängungsmechanismen mehr.

So, das war ein kurzer spiritueller Exkurs 🙂 Gehen wir ans Eingemachte. Das Tool, das ich dir vorstellen möchte nennt sich “Locotino – dein virtueller spiritueller Coach” und du kannst es natürlich kostenlos testen. In dieser Anleitung zeige ich dir, wie du mit Hilfe dieses Tools deine Ängste und Zweifel fühlen kannst. In unserem Beispiel geht es um soziale Schüchternheit, das heißt, wenn du dich in der Öffentlichkeit oder in der Gruppe nicht wohl fühlst und nicht DU selbst bist. Du kannst es auf jedes Thema anwenden in Bezug auf Angst oder Schüchternheit, das dich betrifft – es gibt keine Einschränkung. Legen wir los…

Schritt 1 – Konto erstellen oder einloggen

Hast du schon ein Locotino Konto, dann logge dich ein und gehe zum Menü “Gefühle zulassen” oder erstelle ein kostenloses Konto , es dauert nur eine Minute und gehe dann ebenfalls zum Menüpunkt “Gefühle zulassen”.

Schritt 2 – Was ist passiert

Erstelle ein Neues Element und beschreibe die Situation, die dich belastet oder schüchtern sein lässt. Bleib dabei so sachlich möglich, ohne etwas hinein zu intepretieren.  In unserem Fall: “Ich musste bei der Sitzung meine Daten präsentieren und habe mich sehr unwohl gefühlt”.

Das hilft, die Situation ins Bewusstsein zu holen. Du kannst auch Stichwörter schreiben, wichtig ist nur, dass DU (und du allein) weißt, um welche Situation es sich handelt.

Screenshot 1

Schreib auf, was passiert ist. Bleib dabei so sachlich wie möglich. Du kannst auch Stichwörter aufschreiben. Wichtig ist, dass Du (und nur Du) weißt, worum es geht 🙂

Schritt 3 – Wie ging es dir dabei?

Wähle, welche Emotion da war und wie stark. Geh nach Gefühl. Wir sagen “ängstlich, schockiert, nervös” mit der Stufe “sehr stark”.

Geh nach Gefühl, es gibt hier kein richtig oder falsch. Dein Bewusstseinsgrad ist hier das wichtigste und nicht wie in der Schule, ob die Angaben richtig oder falsch sind.

Screenshot 2

Geh nach Gefühl, es gibt hier kein richtig oder falsch. Dein Bewusstsein ist das entscheidende…

Schritt 4 – FÜHLEN, FÜHLEN, FÜHLEN

Jetzt geh nochmal in die Situation, auch wenn das unangenehm ist und stell dich dieser Angst. Schließe deine Augen wenn es geht, etwas Hilfestellung beim Tool bekommst du direkt bei diesem Schritt.

Das ist der wichtigste Schritt: zu Fühlen. Der einzige Unterschied ist, dass du ja nicht wirklich in der Situation bist, sondern hoffentlich irgendwo an einem sicheren Ort. Dein Verstand kann aber zwischen diesen Realitäten nicht unterscheiden, deswegen kannst du beruhigt und ohne Gefahr die Gefühle nochmals hochkommen lassen und fühlen, was du ja in der Situation nicht konntest, weil du total mit der Angst identifiziert warst. Jetzt kannst du sie von einer etwas anderen Perspektive fühlen. Bleibe dabei mit deiner Aufmerksamkeit im inneren deines Körpers, da sind die Gefühle gespeichert und warten darauf, gefühlt zu werden um frei zu sein. Durch das bloße innere Hinsehen, werden sie transformiert deine Ängste, es ist wie ein Wunder.

Fühle deine Gefühle und deine Gedanken dürfen einfach vorbeiziehen. Wisse, dass Gedanken da sind und verbiete es ihnen, sich einzumischen. Das ist die Herausforderung beim Fühlen.

WICHTIG: Die Ängste, die du gefühlt hast, sind nicht die URSACHE für irgendwas, sondern die Wirkung und die kannst du nicht verändern. Du kannst nur eine andere Ursache setzten, und das tust du, indem du deine Ängste fühlst und nicht mehr mit ihnen identifiziert bist. Wenn negative Gedanken auftreten, welcher Art auch immer (z.B. mach ich das eh richtig oder funktioniert das auch oder man ich bin so ein Angsthase usw.), beobachte sie, und lass sie bewusst los, wie eine heiße Kartoffel und geh wieder in den Körper, um zu fühlen.

Schritt 5 – Deine Interpretation

Überlege, wie du die Situation siehst. Glaubst du, die anderen seien schuld, dass du dich unwohl fühlst oder denkst du vielleicht, du bist einfach so ein schüchterner Mensch? Was immer es auch sei, tippe es hier ein. In unserem Fall: “Die anderen haben so komisch hergeschaut, und das hat mich noch verunsichert”. Deine gedankliche Interpretation ist nur eine Meinung, nicht die Wahrheit. Aber wenn du dieser Meinung glaubst, wird sie für dich wahr.

Wie siehst du die Situation? Das sagt eine Menge darüber aus, was sie mit dir macht und was du daraus lernen kannst.

Dann entscheide, was du tust mit dieser Interpretation. Wir lassen diese Meinung über andere Fallen, denn es ist in Wirklichkeit eine Meinung über uns selbst – wir wählen, Loslassen und lassen den Gedanken unter Anleitung los.

Hier entscheiden wir uns, die Gedanken los zu lassen. Du kannst auch ein Vergebungsritual machen oder deinen Glaubenssatz ändern.

Schritt 6 – Wie gehts dir nun?

Wähle, ob es dir schon etwas besser geht, wenn du an die Situation denkst oder ob sich noch nicht viel getan hat. Du wirst dieses Ritual oft machen müssen, bis die Situation dich nicht mehr berührt und du cool und klar bleiben kannst – vor allem, wenn du schon lange solche Themen mit dir herumschleppst. Aber es lohnt sich, du fühlst alle deine Gefühle und kommst deinem Wahren Kern, diesem lichtvollen, kraftvollen Wesen, das du bist mit großen Schritten näher. Dann wird dich so eine Situation nicht mehr aus der Bahn werfen können.

Wie geht`s dir jetzt? Du wirst das vielleicht öfter machen müssen, wenn die Situation belastend für dich ist. Sei ganz lieb zu dir.

Schritt 7  – Komm wieder ins Hier und Jetzt und hole deine Belohnung ab

Konzentriere dich wieder auf dein Atem und auf deine Umgebung, oder sieh dir eine Pflanze an, um ins Hier und Jetzt zu kommen. Anschließend hole deine Belohnung ab, ja dieses Tool hat eine spielerische Komponente und schließe die Übung ab. Du kannst jedes Mal, wenn dich die Situation belastet, dieses Ritual durchlaufen, bis es dich nicht mehr belastet -und oft merkst du es dann gar nicht mehr, bis du dir deine alten Elemente im Tool ansiehst und du erstaunt bist, dass dich so etwas aus der Bahn werfen konnte.

So, ich hoffe dieser Erfahrungsbericht unseres Klienten hilft dir, dich um deine Ängste und Zweifel zu kümmern.

Willkommen zurück im Hier und Jetzt 🙂 Das Aufarbeiten ist beendet, lass es los und gehe wieder deinem Alltag nach.

 

Probiere es gleich in deinem Konto aus:

->Jetzt Gefühle zulassen

Viel Freude damit!

Aloisia von Locotino
Aloisia von Locotino


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