Freiheit von Gedanken

Veröffentlicht von Aloisia Derin am

Du bist hier, weil es nicht normal für dich ist, dass du kreisende und automatische Gedanken hast.

Der Ablenker in deinem Kopf redet mit dir ununterbrochen, manchmal positiv, manchmal negativ – nur es gibt keine negativen oder positiven, starken oder schwachen, tiefe oder seichte Gedanken – nur jene, die für dich wahr sind oder nicht.

Die erste Frage, die du dir stellen solltest ist: Glaubst du deinen Gedanken? Achja: Du bist schon sehr weit in deiner Entwicklung, sonst könntest du deine Gedanken nicht bewusst wahrnehmen und du würden nicht mal wissen, dass sie dich quälen können :-).

Sie wären selbstverständlich und du würdest jeden einzelnen Gedanken für wahr halten. Frei von Gedanken zu sein heißt nicht, keine Gedanken mehr zu haben, sondern nicht mehr von ihnen vereinnahmt zu werden.

Sie können dich dann nicht mehr glücklich oder unglücklich machen, sondern sie sind einfach Gedanken, die kommen und gehen – ein Hilfsmittel, eine geniale Gabe, ein hochkomplexes Werkzeug, mit dem du tolle Dinge anstellen kannst – wie z.B. ein Ziel setzen, über eine Situation nachdenken, eine Entscheidung abwägen, jemandem einen Rat geben, neue Umstände kreieren usw.

Mit dem Unterschied, dass du Herr über dieses Werkzeug bist und dieses Werkzeug dich nicht mehr missbraucht.

Kleiner Exkurs: Das Problem mit Gedanken ist, wenn du ihnen glaubst und mit ihnen identifiziert bist, dann bestimmen sie dein Leben und vernebeln dir die Sicht.

Ein positiver Gedanke löst positive Gefühle aus, und ein negativer Gedanke lässt dich schlecht fühlen und erschafft ungewollte Umstände. So als hättest du keine Verantwortung sondern würdest von einer kleinen Stimme in deinem Kopf gelenkt werden. Fällt das weg, bist du innerlich frei und selbstbestimmend. Du verweilst im Frieden und kannst da daraus deine Gedanken wählen und dich auch entscheiden, Gedanken fallen zu lassen oder zu disziplinieren, wenn es notwendig ist – ohne dass sie eine Gefahr für dich sind.

Das gute ist, dass wir in einer dualen Welt leben. Sind also Gedanken das Problem, enthalten sie auch gleichzeitig die Lösung aller Probleme.

Gedanken sind das Problem und gleichzeitig die Lösung.

Die drei Tore zur gedanklichen Unabhängigkeit.

Tor 1

Aufmerksamkeit in den Körper! Wenn deine Gedanken sich im Kreis drehen, dann bist du nicht im Körper, sondern zu sehr im Geist verankert. Lenke deine Aufmerksamkeit (mit Entschlossenheit wenn nötig) in den Körper, oder zumindest zu einem Körperteil wie die Hände oder Füße. Sieh selbst was passiert.

Tor 2

Sie als das ansehen, was sie sind: Gegenstände. Ja – Gedanken sind materiell, sonst könntest du sie auf diese Art nicht wahrnehmen. Erkenne diese Tatsache. Dazu gibt es hilfreiche Affirmationen aus „Ein Kurs in Wundern“, welches du übrigens in deinem Locotino Konto durcharbeiten kannst kostenlos.

Die lauten wie folgt: „Der Gedanke (hier kannst du einen ganz konkreten Gedanken nennen) bedeutet nichts. Er ist wie der Sessel, auf dem ich sitze (oder wie das Bild an der Wand, oder wie das Fenster usw). Der Gedanke ….. ist nicht neutral. Es gibt keine neutralen Gedanken“ (damit ist gemeint, dass jeder Gedanke eine Wirkung hat und deine subjektive Realität bestimmt).“

Diese Affirmationen helfen die Gedanken als das zu sehen, was sie sind: Materiell. Du bist das Bewusstsein, durch die die Gedanken überhaupt entstehen können. Aber du bist nicht der Gedanke selbst.

Tor 3

Im Wissen verankert bleiben. Wenn du anfängst deine Gedanken bewusst wahr zu nehmen, dann kann es passieren, dass du schockiert bist darüber. Schon hast du eine Hintertür geöffnet für einen neuen Gedankenproduzenten der nun, in scheinbar guter Absicht, jeden deiner Gedanken analysiert und sie als gut oder schlecht bewertet.

Gib den Widerstand völlig auf, gegen deine Gedanken – Wisse einfach, dass da Gedanken sind und verweile in diesem Wissen.

Gedanken loszulassen kann Gefühle befreien. Es kann sein, dass wenn du einen Gedanken durchschaust, bei dir plötzlich ein Gefühl hochkommt – meistens Angst oder Unsicherheit. 

Sag ja zu allen Gefühlen, die möglicher Weise hochkommen und fühle sie. Sie beschreiben, wie es dir wirklich geht und die Gedanken versuchen das zu verschleiern. Fühle alles, das da ist und beobachte, ob Gedanken sich wieder einmischen um das Gefühl nicht mehr fühlen zu müssen. Das kannst du auch in deinem Locotino Konto im Modul „Gefühle zulassen“ machen.

Der Weg zur Unabhängigkeit von Gedanken kann steinig sein – aber es lohnt sich. Allein die Tatsache, dass du dich bewusst mit deinen Gedanken beschäftigst zeigt, wie weit du in deiner Entwicklung bist.

Bitte mach weiter so und entfalte deine wahre Kraft! Viel Freude dabei!

Locotino, dein virtueller spiritueller Coach


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.